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@  Devils Angel : (20.09 - 10:31)

@tinii Danke

@  tinii : (20.09 - 10:30)

@Devils Angel ich frage mal nach, aber ich befürchte nicht, da sie schon fertig sind und auch schon übersetzt sind, aber ich werde es dann im Feedbackthread noch einmal erläutern

@  Devils Angel : (20.09 - 10:21)

@tinii Jup das finde ich auch super das es so aufgespielt wird,nur das es ungünstig bei den Patchnotes beschrieben steht

@  tinii : (20.09 - 10:20)

@Devils Angel dadurch ist die Chance doch um einiges größer die Sammlung noch zu vervollständigen

@  Devils Angel : (20.09 - 10:20)

Könnte man das lt bei den Patchnotes genauer schreiben als so wie es stand bzw steht?

@  Devils Angel : (20.09 - 10:19)

@tinii Aber eine wirklich gute Sache wird aufgespielt wie ich finde.Das ist mit den Ligateilen im Shop das dort nur welche auftauchen die man noch nicht hat und der Preis reduziert wurde

@  Devils Angel : (20.09 - 10:17)

Ich finds nun ehrlich gesagt nicht so superschlimm das es sich etwas verzögert.Ist zwar für alle Beteiligten ärgerlich das es sich durch den App-Store etwas verzögert,aber ändern lässt es sich nicht.

@  Vonmiraus : (20.09 - 10:08)

@maddin1982 in Summe werden sie aber deutlich mehr verlieren, wenn sie das App-System aufgeben würden. Ganz besonders in der Zukunft. Als ob da so ein 50% Booster oder allgemein 1 Spieler gleich ein Verlust bedeuten würde... will nicht wissen wie viele hunderte oder tausende Spieler in Zukunft auf HZ verzichten, wenn es keine Möglichkeit mehr gibt dieses per App zu spielen

@  maddin1982 : (20.09 - 10:00)

@Vonmiraus jetzt verlieren sie auch oder meinst du ich bin als browseruser erfreut und erhöhe meine ausgaben? eher anders herum wird nen schuh draus. da der ligapatch nicht wie zugesagt gekommen ist hab ich die liga eingestellt und somit lasse ich auch den 50% skillbooster auslaufen ergo keine donutausgaben ergo keine einnahme für den betreiber...

@  Vonmiraus : (20.09 - 09:57)

@maddin1982 ich geh aber mal davon aus, das HZ auf den Appshop zu gegangen ist... und nicht andersrum. Also verliert doch am Ende eher HZ. Geht ja wie immer auch um Geld.

@  maddin1982 : (20.09 - 09:48)

@tinii da ihr ein browsergame betreibt aht der appheini dann pech gehabt er will ja scheinbar nicht mit euch zusammenarbeiten wenn er euch ständig ausbremst

@  tinii : (20.09 - 09:43)

Es ist einfach nicht möglich, es ist ja nicht so dass du dir den Shop aussuchen kannst. Wenn es da nicht klappt, gehst du zum nächsten.

@  maddin1982 : (20.09 - 09:42)

@tinii naja es ist aber keine basis wen nder euch ständig steine in den weg legt odeR?

@  tinii : (20.09 - 09:40)

Der Shop ist raus - guter Plan ;) Ich befürchte da freut sich der eine oder andere App Spieler nicht drüber

@  maddin1982 : (20.09 - 09:39)

@Sabi_Lilli es ist ja nicht das erste update das deswegen verschoben wird. das ist doch keine basis

@  maddin1982 : (20.09 - 09:37)

@Sabi_Lilli ja und warum macht man sich so abhängig? ich hätte dem shop nee frist gesetzt und sonst ist er halt raus. wenn man nicht cooperieren will und seit monaten nur einem steine in den weg legt....

@  Sabi_Lilli : (20.09 - 09:33)

Das ist der app-store auf den gewartet wird. Da führt kein Weg dran vorbei. Das hat nichts mit Playata intern zu tun

@  maddin1982 : (20.09 - 09:04)

@tinii bleibt nur zu hoffen dass nach so sorgfälltiger prüfung und div. nachprogrammierung das update wenigstens fehlerfrei ist und an alles gedacht wurde...

@  maddin1982 : (20.09 - 08:57)

@tinii warum bleibt euch nichts übrig? wenn der appheini nicht will dann ist er doch schuld nicht ihr.. update fahren und fertig. und die user zum appheini schicken das er es nicht freigibt....

@  tinii : (20.09 - 08:52)

@maddin1982 es bleibt uns nichts anderes übrig als zu warten und die Zusagen oder Änderungswünsche erscheinen immer Nachts oder Früh morgens.Dagegen können wir leider nichts machen.


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Ich muss nur noch kurz die Welt retten - Was es bedeutet ein Held zu sein

Helden Geschichte HeroZero

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5 Antworten zu diesem Thema

#1 Chris95

Chris95
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Geschrieben: 26 Februar 2017 - 15:56

Prolog:

 

Gelangweilt sitz ich auf dem Beifahrersitz im LKW und beobachte die vorbeifahrenden Autos. Mein Dad packt grade die letzten Umzugskartons hinten auf die Ladefläche. Es war eine großartige Zeit hier... voller Abenteuer. Doch nun bin ich der Abenteuer müde und deswegen entschied ich mich, zusammen mit meiner neuen Freundin, wegzuziehen. Es ist das Ende einer Geschichte, aber bevor wir hier weitermachen, werde ich von vorne beginnen. Mein Name ist Marc und falls ihr euch fragt wer ich bin... nunja ihr wisst es zwar nicht, aber ich habe euch alle gerettet.

 

Der Anfang meiner Geschichte beginnt ebenfalls mit einem Umzug. Ich war gerade achtzehn geworden und hatte einen Ausbildungsplatz im Städtischen Tierheim als Tierpfleger in Humphreydale bekommen. Warum ich aus einer Großstadt wo es theoretisch nie langweilig wird, in eine Kleinstadt zog fragt ihr euch? Nunja ich habe damals in meiner Kindheit in Humphreydale gelebt.

Meine Eltern hatten ein großes Haus wo meine Oma ebenfalls mit drin lebte. Dann musste mein Dad den Arbeitsplatz wechseln und wir zogen in die Großstadt. Unser Haus wurde verkauft und meine Oma zog in eine kleine Wohnung in der Innenstadt. Nun sollte ich bald wieder in meiner alten Heimat leben, alte Freunde wieder sehen und natürlich Omas köstlichen Käsekuchen geniessen, denn keiner machte besseren Käsekuchen als meine Oma.

 

Ich zog also vom Big Crumble erneut nach Humphreydale und war überglücklich.

Die stundenlange Autofahrt zog sich und ich hörte auf der Hinfahrt Musik, daddelte ein wenig auf meinem Smartphone und schlief manchmal auch für ein paar Minuten ein. Durch irgendeine Unebenheit auf der Straße knallte mein Kopf gegen die Scheibe. Ich lernte nicht aus meinem Fehler und so passierte mir das häufiger während der Autofahrt.

Plötzlich passierte es. Die Autos vor uns fuhren langsamer und weiter vorne waren einige zu erkennen, die bereits standen.

"So ein Mist!", fluchte mein Dad "Es musste ja auch unbedingt so kommen!" Und immer langsamer werdend kamen auch wir irgendwann zum Stillstand. In drei Stunden musste ich beim Vermieter zur Schlüsselübergabe sein, aber wir hatten mindestens noch zwei Stunden Fahrt vor uns. Ich ahnte bereits das wir schon zu spät kommen würden.

 

Als wir dann endlich nach eineinhalb Stunden Stau weiterfahren konnten und meine alte Heimat immer näher rückte, hatte ich schon ein wenig Bedenken, ob ich eine komplett eigene Wohnung überhaupt schaffen würde. Klar, zur Not könnte ich immer mal wieder meine Oma fragen, aber ich wollte auch nicht das irgendjemand mich für unselbstständig hielt, also verschwieg ich meine Sorge.

Auch die Sache mit meiner Ausbildungsstelle, bereitete mir anfangs ein wenig Kopfschmerzen. Bisher hatte ich nur ab und zu Zeitungen ausgetragen um mir in den Sommerferien etwas dazu zu verdienen. Ausserdem war Tierpfleger nicht gerade mein Wunschberuf.

Endlich hielten wir vor einem gelb angestrichenem Haus. Der Vermieter wartete schon leicht genervt auf mich.

Aber für unsere Verspätung konnten wir ja nichts. Wir hatten den Stau ja nicht verursacht.

Mit einem genervtem Blick kam der ältere Herr, mit weißem Haar und weißem Bart, auf mich zu. Er erinnerte vom Aussehen her an einen alten Seebären.

Ich stieg aus und er musterte mich von oben bis unten. Dann holte er einen Schlüsselbund aus seiner Tasche an dem vier Schlüssel befestigt waren. Er erklärte mir, während er gezielt einen Schlüssel heraus suchte: " Der linke Eingang ist deiner", deutet auf eine Tür und drückte mir einen Schlüssel in die Hand.

Währenddessen nahm sich mein Dad aus dem Laderaum eine Kiste und schaute mich mit einem erwartungsvollen Blick an.

Ich schloss die Tür des Hauses auf und vor mir tauchte eine hölzerne Wendeltreppe, die nach oben führte, auf.

Der Boden war mit beigen Fliese ausgelegt. Die Treppe bestand aus hellem Holz, dass offenbar mit Klarlack bestrichen worden war.

Links an der Wand, entlang der Wendeltreppe, befand sich ein Geländer aus Metall. Die einzelnen Stufen waren an einer bis oben durchgehenden halben Meter dicken Eisensäule befestigt.

Die Konstruktion machte einen stabilen Eindruck.

Wir gingen die Treppe nach oben und fanden uns vor einer weiteren Tür wieder. Gespannt öffnete ich sie und mir bot sich der Anblick einer gemütlich aussehenden , mit Laminant ausgelegten, Wohnung.

Direkt links war ein Badezimmer mit hellen Fliesen, einer Badewanne, Toilette und einem Waschbecken.

Weiter rechts war ein Schlafzimmer welches mit einem grauen Teppich ausgelegt war. Weiter geradeaus fanden wir das zukünftige Wohnzimmer. Es war riesig!

Vom Wohnzimmer aus kam man direkt in die kleine Küche. Die Küche war vollständig eingerichtet. Ich wusste bereits nach kurzer Zeit wie ich mir meine Wohnung gemütlich machen würde.

 

Die nächsten paar Stunden verbrachten wir dann mit Kisten tragen, Möbel schleppen und aufbauen.

Als wir die letzten Kisten in mein zukünftiges Wohnzimmer stellten waren wir glücklich es geschafft zu haben.

Mein Dad und ich setzten uns auf meine grüne Couch, tranken ein Glas Limonade und plauderten ein wenig über belanglose Themen.

Nach einer halben Stunde stand mein Dad auf holte seinen Geldbeutel hervor und drückte mir ein bisschen Geld für den ersten Einkauf in die Hand.

Dann gingen wir runter, umarmten uns zum Abschied und er fuhr los.
Als ich ihn wegfahren sah, fühlte ich mich ein wenig bedrückt und schaute ihm nach bis das Auto links abbog und nicht mehr zu sehen war.

Ich ging wieder in meine Wohnung und verbrachte noch ein wenig Zeit mit lesen bis ich mit dem Buch auf dem Oberkörper irgendwann einschlief.


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#2 Chris95

Chris95
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Geschrieben: 26 Februar 2017 - 19:23

Hallo Liebe Leserinnen und Leser, :)

 

Diese Geschichte wird voraussichtlich jeden Monat mindestens 1 mal fortgeführt. Mit dieser Geschichte hauche ich der Welt von Hero Zero ein wenig mehr Leben ein. Freut euch auf ein Abenteuer mit dem angehenden Alltagshelden Marc, der sich stetig weiterentwickelt und stück für stück die Bösewichte enttarnt. Wird er sie aufhalten können oder muss er sich irgendwann eingestehen, das er weitaus größeren Mächten entgegentritt als er sich vorgestellt hat?


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#3 Chris95

Chris95
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Geschrieben: 07 März 2017 - 14:27

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

voraussichtlich wird am Sonntag um 20 Uhr der 2te Teil der Geschichte folgen. Ich hab schon die Inhalte des zweiten Teils komplett fertig, jetzt muss es nurnoch geschrieben und eventuelle rechtschreibfehler von meinem Hilfsautor überarbeitet werden. Was wird Marcam Sonntag vor seinem ersten Arbeitstag so alles erleben? Wie läuft wohl die erste Arbeitswoche von ihm ab und wie siehts mit dem Tierheimleiter und den Kollegen aus? Und wird er alte Freunde wiedertreffen oder vielleicht sogar neue finden?


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#4 Chris95

Chris95
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Geschrieben: 11 März 2017 - 21:14

I.

Als ich aufwachte lag mein Buch neben dem Bett und einige meiner Kissen ebenfalls. Ich hatte anscheinend einen sehr unruhigen Schlaf, was wohl mit der ersten eigenen Wohnung zu tun hatte.

Ausserdem war es ziemlich ruhig. Ich war es gewohnt meinen Dad zu hören wie er am Morgen Kaffee kochte und sich für die Arbeit fertig machte. Und jetzt war es still.

Ich stand auf, schlurfte ins Badezimmer und betrachtete mich erstmal im Spiegel. Ich drehte den Wasserhahn auf, hielt meine Hände darunter und schüttete mir einen Schwall kaltes Wasser ins Gesicht.

Schon war ich hellwach!

Als mein Magen laut knurrte fiel mir auf, dass ich seit gestern nichts mehr gegessen hatte. Also ging ich in die Küche und öffnete den Küchenschrank. Dort stand eine einsame halbvolle Packung Müsli und ich befürchtete das das Müsli mein heutiges Frühstück und Abendessen sein würde.

Ich hätte gestern wohl noch einkaufen gehen sollen, dachte ich mir. Noch schlimmer war, dass ich nicht einmal Milch hatte sondern irgendwie das Müsli trocken genießen musste.

Ich nahm mir eine Schüssel, füllte sie halbvoll mit Müsli und fing an mein Frühstück runter zu würgen.

Nebenher trank ich mindestens 3 Gläser Limonade. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich nicht in der Lage gewesen das staubtrockene Zeug herunter zu schlucken.

Nach meinem 3-Sterne Frühstück stand ich auf und machte mich fertig.

 

Als ich fertig angezogen war trug ich mein Lieblingsparfüm auf, nahm meinen Schlüssel vom Schlüsselbrett und ging die Treppe runter.

Es war ein schöner sonniger Morgen die Straßen waren leer und man hört nur vereinzelt einige Autos in der Ferne.

Da ich die Stadt kannte wusste ich als erstes wo ich hinwollte.
Zielstrebig machte ich mich also auf den Weg in das Viertel, indem ich aufgewachsen war. Nach 15 Minuten zu Fuß kam ich schließlich an.

Direkt stellte ich fest, dass sich nicht viel verändert hatte. Die Häuser sahen genauso aus wie damals. Auf der einen Seite standen kleinere Mehrfamilienhäuser und auf der anderen diverse Einfamilienhäuser.

Etwas weiter die Strasse runter befand sich dann auch unser altes Haus. Das Tor zur Einfahrt bestand aus Metall und ging man hindurch lief man direkt auf eine Garage zu.
Dort hatte ich immer mein Fahrrad abgestellt. Rechts neben der Garage befand sich ein weiteres Tor , welches in den Garten führte. Ich fragte mich ob dort immer noch der Apfelbaum stand und wie groß er mittlerweile wäre.

Als ich nach oben blickte, merkte ich, das Rauch aus dem Schornstein kam. Es schien also bewohnt zu sein. Ich dachte noch einmal kurz an die alten Zeiten und ging dann weiter.

Ich überlegte was ich an einem Sonntag noch so tun könnte.

Nach kurzen Überlegen stand das nächste Ziel für mich fest. Nun wollte ich meine Oma besuchen.

Nach weiteren 10 Minuten Fußweg stand ich vor einem Bahnübergang.

Auf der anderen Seite des Bahnübergangs war dann schon das Haus meiner Oma zu sehen.

10 Minunten musste ich warten bis dann endlich mal der Zug kam und die Schranke aufging.

Am Haus angekommen zupfte ich noch einmal meine Klamotten zurecht, atmete tief durch und betätigte die Klingel.

Es dauerte ein Moment doch dann hörte ich Schritte die sich langsam der Tür näherten. Meine Oma öffnete die Tür, und bevor ich irgendetwas sagen konnte, nahm sie mich in den Arm knuddelte mich und gab mir einen dicken Kuss auf die Wange.

Nachdem sie mir mehrmals sagte wie sehr sie mich vermisst hatte gingen wir dann endlich ins Haus.

Wie der Zufall es so wollte erzählte sie mir stolz, dass sie vor kurzen einen frisch gebackenen Käsekuchen aus dem Ofen geholt hatte.

Ehe ich mich versah, stand auch schon ein Teller mit einem noch warmen Stück Käsekuchen auf dem Tisch.

Ich setzte mich hin und fing an zu essen. Während ich mich Stück für Stück über meinen Käsekuchen hermachte beteuerte sie mir wie glücklich sie doch ist das ich hier bin und komplett auf eigenen Beinen stehe.

Sie stellte mir allerlei Fragen. Über meinen Dad was er so machte und gab mir dann zu verstehen das er sich ja mal wieder bei ihr melden könnte.

Während ich noch ein zweites Stück verdrückte, unterhielten wir uns noch über den morgigen Arbeitsbeginn und ich tat so als ob ich mich darauf freuen würde.

Trotz das wir uns lange nicht gesehen hatte schien meine Oma jedoch immer noch ein Gespür dafür zu haben, wenn ich nicht ganz ehrlich war. Diese Eigenschaft konnte man schon fast als Superkraft bezeichnen. Sie sagte mir, dass mir der Job ganz bestimmt gefallen würde und ihres Wissens nach auch ein nettes Mädchen dort arbeiten würde.

Beschämt griff ich mir in den Nacken und brachte ein leises: "Ach Oma", hervor.

Meine Oma war die letzte von der ich mir Flirt Tipps geben lassen wollte. Wenn es nach ihr ginge sollte ich wahrscheinlich ein Mädchen mit einem Walzer beeindrucken.

Insgeheim hatte ich mir schon irgendwie eine Freundin gewünscht, aber ich war zu schüchtern um ein Mädchen anzusprechen. Aber das verriet ich meiner Oma natürlich nicht. Denn sonst würde sie mir erst recht Tipps geben wollen. So ist mein Oma halt, aber dafür liebte ich sie.

Nachdem wir dann noch ein wenig über allerlei Schnickschnack geredet hatten signalisiert ich, dass ich so langsam los musste. Sie packte mir daraufhin noch 2 Stück Käsekuchen in Alufolie, verabschiedet mich mit einer Umarmung und ich verließ das Haus.

Ich blickte auf die Uhr in meinem Handy und als ich sah das es bereits 16 Uhr war beschloß ich, mir bei MacCheese noch etwas zum Abendessen zu holen.

Auf den Weg dorthin setzte ich mir Kopfhörer auf und hörte meine Lieblings Rockband. Gedankenlos schlenderte ich Richtung MacCheese. Ich ging immer weiter geradeaus und näherte mich einer Straßenecke.

Dort angekommen sah ich aus dem Augenwinkel jemanden auf einen Skateboard auf mich zufahren. Aber es war bereits zu spät.

Wir krachten ineinander und fielen beide hin. Mein Käsekuchen flog mir aus der Hand und landete einen Meter neben mir.

Ein Mädchen mit dunkelblonden Haaren lag halb auf mir, rappelte sich auf, guckte mich zornig an und sagte etwas lauter: "Hast du überhaupt Augen im Kopf?"

Ich starrte sie an. Sie erinnerte mich an irgend jemanden.


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#5 Chris95

Chris95
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Geschrieben: 19 April 2017 - 20:34

Ich starrte sie nur an und versuchte mich zu erinnern, woher sie mir bekannt vor kam. Nach ein paar Sekunden hatte ich es dann. Sie erinnerte mich an Lilly, eine gute Freundin aus meiner Kindheit. Ich weiß es klingt blöd aber damals hatte ich echt für einen kurzen Moment gedacht, das sie es ist. "Was nun?! Zuerst rennst du in mich rein und nun hast du auch noch das Sprechen verlernt?!" Blaffte sie mich an. Endlich rappelte ich mich dann auch mal auf und erwiderte:" Du bist doch wie von der Tarantel gestochen um die Ecke gerast!” Sie schaute mich so wütend an als ob sie mir jeden Moment eine knallen würde. “Lara!” rief eine Stimme hinter mir und ihr Blick wandte sich von mir ab. Ich drehte mich ebenfalls um und sah hinter mir einen anderen Jugendlichen der ungefähr in ihrem Alter zu sein schien auf einem Skateboard auf uns zu fahren. Als er bei uns angekommen war, umarmte er das blonde Mädchen, dessen Name offensichtlich Lara war. Ich konnte mir zwar aufgrund des jungen Aussehens schon denken, dass das nicht Lilly sein konnte,  war aber dennoch ein wenig enttäuscht. “Ist was passiert?” fragte der Junge. “Nein schon gut.” antwortete sie “Lass uns in den Park fahren” Er nickte nur und sie fuhren los. Nach 20 Metern warf sie mir noch einen bösen Blick zu und fuhr dann weiter geradeaus in Richtung des Parks an den ich mich auch noch erinnern konnte. Es war ein recht kleiner Park mit ein paar Bänken, einem kleinen Bach über den eine kleine Brücke führt und natürlich ganz viel Wiese. Damals ging ich mit meinem Dad und meinem damaligen Hund dort immer spazieren.


Ich hob meinen Käsekuchen vom Boden auf. Glücklicherweise war er ja in Alufolie eingepackt und man konnte ihn wahrscheinlich noch problemlos essen. Ich ging weiter in Richtung Mc Cheese und nach weiteren 10 min Fußweg war ich dann auch angekommen. Im Laden angekommen hatte ich sofort Hunger auf einen doppelten Cheeseburger. Ich stellte mich an und wartete bis ich an der Reihe war und bestellen konnte. Vor mir in der Reihe stand ein ziemlich unfreundlich aussehender Mann der offenbar unter Zeitdruck zu sein schien. Er trug eine braune Lederjacke und hatte nach hinten gegelte Haare. Er hatte so viel Gel in den Haaren das man hätte vermuten können, dass er einmal kurz seinen Kopf in Frittenfett gebadet hat. Außerdem roch er ziemlich stark nach Rasierwasser. Als er an der Reihe war nickte die Bedienung dem Mann zu füllte eine Tüte mit 2 Burgern und eine Tüte Pommes, nahm sein Geld entgegen und er verschwand kommentarlos aus dem Laden. Sie schien genau zu wissen was er haben wollte und er schien wohl immer das gleiche zu nehmen. Ich kam dran und bestellte einen doppelten Cheeseburger und eine kleine Pommes dazu, setzte mich an einen Tisch und fing an zu essen. Der erste Biss in meinen saftigen Burger war einfach himmlisch. Schon lange hatte ich keinen so guten Burger mehr gegessen und die von McCheese waren nach all den Jahren immer noch die Besten.

Die Kundschaft hier schien sich nach all den Jahren ebenfalls nicht verändert zu haben. In der hintersten Ecke saßen einige Jugendliche, die sich gerade eine kleine Pommesschlacht lieferten.

Die 3 älteren Herren, die etwas weiter am Eingang saßen, diskutierten gerade wild gestikulierend.

Und wie immer gab es diesen jungen Mann der mit der Bedienung flirtete.

Ich verdrückte die letzten Pommes und war rundum glücklich.Das Tablett stellte ich in den dafür vorgesehenen Wagen und machte mich auf den Heimweg.

Die Sonne ging langsam unter. Es war ein schöner Anblick die untergehende Sonne zu betrachten und zu sehen wie sich der Himmel orange färbte.

Ich ging denselben Weg zurück den ich gekommen war. Vorbei an Omas Haus, der Bahnschranke und schon war ich zu Hause.

Ich legte den Käsekuchen in den Kühlschrank. Dann ging ich duschen und las noch ein wenig in meinem Buch.

Irgendwie konnte ich mich nicht so richtig auf das Lesen konzentrieren. Immer wieder musste ich an die seltsame Begegnung mit Lara denken.
Vielleicht habe ich mir auch nur etwas eingebildet. Ich hatte sie schon ewig nicht mehr gesehen und sie hätte auch schon längst woanders wohnen können.

Mit diesem abschließendem Gedanken schlief ich dann auch irgendwann ein und  war ein wenig besorgt wegen meinem ersten Arbeitstag der morgen beginnen sollte.


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#6 Mina

Mina

    Glitzerfee

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Geschrieben: 10 Juni 2017 - 18:54

OT entfernt.
Hier geht es um eine Geschichte, die der TE sich selbst ausdenkt. Wer es nicht mag, liest es einfach nicht :)
Gerne kann man Verbesserungsvorschläge via PN melden


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